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zur Aussprache des Sanskrit

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Die meisten Mantras stammen aus dem Sanskrit, einer alten indischen Sprache, die heute – ähnlich dem Latein – hauptsächlich bei religiösen Bräuchen eingesetzt wird.
Ursprünglich wurden die traditionellen Texte mündlich weiter gegeben, niedergeschrieben hat man sie erst in späteren Zeiten. Deshalb ist die Sprache Sanskrit eigentlich unabhängig von der verwendeten Schrift; sie kann mit unterschiedlichen Schriftsystemen notiert werden. Seit langer Zeit ist allerdings die Devanagari-Schrift dafür sehr gebräuchlich.
Das Sanskrit kennt 49 unterschiedliche Laute (ein Linguist würde „Phoneme“ dazu sagen) – viel mehr, als wir mit dem lateinischen Alphabet wiedergeben können. Um ein kompliziertes Transliterations-System zu vermeiden, wollen wir hier auf der Website ganz einfache Konventionen einhalten:
o die einzigen Sonderzeichen, die wir verwenden, sind ā, ī und ū. Sie stehen jeweils für einen langen Vokal, während die „normalen“ Varianten a, i und u kurz sind.
o e und o werden immer lang ausgesprochen, die (noch längeren) Vokale ai und au werden deutlich als Zwielaut ausgesprochen.

Einige der Sanskrit-Konsonanten sind für ungeübte Zungen schwierig auszusprechen, deshalb soll hier auf feinere Unterscheidungen verzichtet werden. Nur in Einzelfällen werden abweichende Laute durch Großbuchstaben wiedergegeben. Zum Beispiel ist ein t ein anderer Laut als ein T.
o j wird ausgesprochen wie „dsch“
o y wird ausgesprochen wie „j“
o v wird ausgesprochen wie „w“

Das Sanskrit kennt eine Reihe von „aspirierten“ Konsonanten als eigenständige Laute. Es ist daher wichtig, jedes h deutlich hörbar auszusprechen, Ausnahmen sind:
o ch wird ausgesprochen wie „tsch“, die aspirierte Form wird daher chh geschrieben
o sh wird ausgesprochen wie „sch“
o ein h nach einem Vokal erzeugt eine Art Echo zu diesem Vokal

Sanskrit-Alphabet

siehe auch:
o Sanskrit-Alphabet
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