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Sanskrit-Alphabet

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Die 49 Phoneme des Sanskrit werden in drei Gruppen eingeteilt, ähnlich unserer Unterteilung in Vokale und Konsonanten.

1. Die Matrikas oder Shaktis („Energieträger“)

Die erste Gruppe ist eng verwandt mit unserem Konzept der Vokale, geht allerdings etwas darüber hinaus.
Die Vokale a, i, u werden kurz ausgesprochen, ā, ī, ū hingegen lang (doppelt so lang).
e und o gelten immer als lang, sie sind eigentlich Zusammenziehungen von a und i bzw. a und u. Es gibt aber jeweils noch längere Varianten davon, nämlich ai und au, die deutlich als Zwielaut ausgesprochen werden.
Ebenfalls zu dieser Gruppe gehören die Mischung aus r und i, sowie l und i (jeweils kurz und lang) – das sind eigenständige Laute, die deutlich anders ausgesprochen werden als z. B. „ri“
Das Anusvara steht für eine nasale Aussprache des vorangegangenen Vokals (wie z. B. „ang“) beziehungsweise für einen zum nächstfolgenden Konsonanten passenden nasalen Laut, also mal mehr als „n“ und mal mehr als „m“.
Das Visarga bewirkt eine Art Echo zum vorangegangenen Vokal, wie etwa in „namah“.

2. Die Sparsha („Berührungen“)

Diese Gruppe entspricht teilweise unserem Konzept der Konsonanten. Sie werden gebildet, indem im Mund ein Hindernis für den Luftstrom erzeugt wird. Es gibt fünf unterschiedliche Folgen dieser Laute, je nach Entstehungsposition im Mund. Jede Folge besteht aus einem stimmlosen, einem stimmhaften und einem nasalen Laut; die ersteren beiden jeweils in einer „normalen“ und einer aspirierten (von einem deutlich hörbarem h gefolgten) Variante. Für das Deutsche ungewohnt sind die retroflexen Konsonanten und die vielen verschiedenen Nasal-Laute.

3. Die Antahstha und Ushman („Dazwischenstehende“ und „Dampfende“)

Die dritte Gruppe umfasst Laute, die weder der ersten noch der zweiten Gruppe zuzurechnen sind.
Dazu gehören vier Konsonanten, die immer stimmhaft sind, drei stimmlose Zischlaute und das – ebenfalls stimmlose – h.
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