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OM
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OM

OM gilt als „Ursilbe“ – der Klang, der als erstes da war, aus dem die ganze Schöpfung entstanden sein soll. Jeder Teil des Universums vibriert ständig mit der Schwingung von OM.
Die Silbe setzt sich aus drei bzw. vier  Elementen zusammen: A, U und M – und der Stille. Die yogische Tradition bietet mehrere symbolische Deutungen dieser Mantras an. Die gebräuchlichste ist die Gleichsetzung mit den vier Zuständen des Bewusstseins, die die indische Philosophie kennt:
o das A entspricht dem normalen Wachbewusstsein
o das U repräsentiert den Traumzustand
o das M steht für den Tiefschlaf
o außerdem beinhaltet OM noch ein viertes (unhörbares) Element, den sogenannten Nada („Innerer Klang“); dieser steht für jenen Zustand erweiterten Bewusstseins, den der Yogi mittels der Meditation erreicht.

Eine andere Interpretation der Silbe OM weist dem A das männliche Geschlecht zu, dem U das weibliche, dem M das neutrale und das „vierte Viertel“ steht für Brahman, den Urgrund alles Seins.
Hindus weisen den drei hörbaren Teilen von OM die drei Hauptgötter Brahma, Vishnu, Shiva und dem „Vierten“ die übergeordnete Urkraft zu.

Wie auch immer man den Inhalt von OM auslegen mag, wiederholtes Summen dieser Schwingung hilft, Körper und Geist zu harmonisieren und in Einklang zu bringen. Das Bewusstsein wird „gereinigt“ und gestärkt.
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