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Narasimha Mahāmantra
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Narasimha
ugram viram mahā-vishnum
jvalantam sarvatomukham
nrisimham bhīshanam bhadram
mrityor mrityum namāmyaham

Dieses besonders wirkungsvolle Schutz-Mantra behütet uns auch auf dem Weg des Bhakti, indem es Ablenkungen unschädlich macht und Furcht vertreibt. Ist es doch eng mit der Erscheinung von Narasimha oder Nrisingha („Mann-Löwe“) verbunden, der vierten der 10 Haupt-Inkarnationen von Vishnu – dem göttlichen Prinzip der Erhaltung:
In uralten Zeiten versetzte ein machthungriger Dämon namens Hiranyakashipu die ganze Welt in Angst und Schrecken. Nach jahrelanger härtester Askese konnte dieser Brahma das Versprechen abringen, dass er
o weder innerhalb eines Hauses, noch außerhalb
o weder bei Tag, noch bei Nacht
o weder auf dem Boden, noch in der Luft
o weder durch einen Menschen, noch durch ein Tier
o weder durch eine Waffe, noch durch die Hand eines lebenden oder leblosen Wesens
sein Leben verlieren würde. Somit fühlte er sich unbesiegbar.
Um die Welt vor seinem Terror zu beschützen, hat sich Vishnu in der Form halb Mensch/halb Löwe manifestiert und den Dämon in der Dämmerung an der Schwelle eines Hauses auf seinem Schoß mit seinen Fingernägeln für immer unschädlich gemacht. Das zeigt uns auch, dass es immer eine Lösung gibt – egal, wie aussichtslos die Lage scheinen mag.

In seinem Mantra aktivieren wir genau diese Energie Narasimhas, wenn wir uns an ihn wenden mit den Worten:
„Vor dem wilden und tapferen großen Vishnu,
der brennt und vollkommen ist,
vor dem furchteinflößenden und gütigen Mann-Löwen,
der der Tod des Todes ist – vor ihm verneige ich mich.“
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