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Glossar: Begriffe

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Hier findest du Erklärungen der gebräuchlichsten Begriffe aus dem Sanskrit.
AhimsāGewaltlosigkeit, eine der yogischen Tugenden
Avatar„Herabkunft“, siehe Inkarnation
Bhagavad Gītā„der Gesang des Erhabenen“, Teil des Mahābhārata, in dem Krishna Arjuna die wesentlichen Fragen des Daseins erklärt; gilt als Essenz der Hindu-Glaubenslehre
Bhajansreligiöse Lieder mit längeren – oft sehr poetischen – Texten, die im Gegensatz zu Kirtan auf komplexeren Melodien aufbauen. Die Bezeichnung Bhajan wird in der indischen Tradition oft auch als Überbegriff für jede Art der spirituellen Musik verwendet.
BhaktiHingabe; eine der Haupt-Strömungen im Yoga, in der die Erleuchtung durch die Verehrung eines Aspektes Gottes gefunden werden soll
Bija„Keim“; einsilbige Mantras als Träger einer definierten Qualität
Brahman„Weltseele“, Urgrund alles Seins, nicht zu verwechseln mit der Gottheit Brahma
Devanagari„Stadt der Götter“, gebräuchliche Schrift zur Aufzeichnung von Sanskrit-Texten
Gottheitendie „vielen Götter“ der Hindu-Religion repräsentieren als Gottheiten lediglich einzelne Aspekte des universellen Göttlichen, damit man diese einfacher erfassen kann; die Religion der Hindus ist letztendlich monotheistisch
HarmoniumTasteninstrument mit einem Blasbalg, zum Spielen von Melodielinien; Hauptinstrument beim traditionellen Kirtan
Inkarnation„Fleischwerdung“, Erscheinung des Göttlichen in Menschengestaltµauch als Avatar bezeichnet
Kirtangemeinsames Singen von Mantras, normalerweise im Wechselgesang („call and response“). Einfachere Texte als bei Bhajans
Māhāmantra„großes Mantra“, allgemeine Bezeichnung für besonders wirkungsvolle Mantras, aber im besonderen für das bekannte Krishna-Mantra
Mahābhārata„die große Geschichte der Bharatas“, umfangreiches indisches Nationalepos, das sämtliche Lebensthemen enthält und den Kern der Glaubensauffassung der Hindus präsentiert; die Bhagavad Gītā ist ein Teil davon
Mantrasheilige Silben mit einer innewohnenden Energiequalität (meist in Sanskrit), können auf verschiedene Weise eingesetzt werden
MayaTäuschung, Verblendungµergibt sich daraus, dass wir die Welt lediglich mit unseren Sinnen wahrnehmen und ihre wahre Natur deshalb nicht erkennen. Meditation und Singen helfen, die Schleier der Maya zu lüften
MeditationVersenkungstechnik, in der Gedanken zur Ruhe gebracht werden
Nada„Innerer Klang“, eine unhörbare Schwingung, die die gesamte Schöpfung durchdringt
OMUrsilbe, wird als Ausgangspunkt der Schöpfung betrachtet
Purānas„die Alten“, wichtige Heilige Schriften der Hindus, vorwiegend mit Beschreibung bestimmter Gottheiten, daher vor allem auch in Bezug auf die Bhakti-Strömung bedeutend
Rāmāyana„der Weg von Rāma“, wichtiges indisches Epos, das die Legenden um Prinz Rāma erzählt
Sanskriteine der Ursprachen der Menschheit, wird auch als Abbild der kosmischen Ordnung gesehen
Sat Chit Ānandaimmerwährende Glückseligkeit, der Urzustand alles Seins; wird durch Maya verdeckt
Tablanordindisches Rhythmusinstrument mit einer Vielzahl von faszinierenden Klängen
TanpuraZupfinstrument mit vier oder fünf Saiten, die einen Klangraum erzeugen
UpanishadsSammlung von philosophischen Schriften als Ergänzung zu den Vedas
Vedasreligiöse Urtexte der Hindus, die lange Zeit ausschließlich mündlich weitergegeben worden sind
Glossar: Namen

siehe auch:
o Glossar: Namen
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